Heute kommen Fuchs und kleine Eule als Applikation

Und weiter geht es mit den fröhlichen applizieren, ich hoffe ihr habt noch Lust darauf! Vielleicht war noch nicht das richtige Motiv dabei und ihr mögt lieber Waldtiere. Ihr könnt die Applikationen vergrößern, ich rate nicht sie zu verkleinern (wenn nicht mehr als 20%), weil das applizieren dann schwierig wird und die Ergebnisse unansehnlich. Ihr könnt von meinen Vorlagen für euch privat Applikationen herstellen, sie auch auf Kissen, Taschen, Kleidung etc. aufnähen und verschenken. Wenn ihr die Fotos im Internet zeigt, weist bitte auf meinem Blog hin! Eine gewerbliche Nutzung ist ausdrücklich verboten!

Wer noch keine Applikation genäht hat sollte sich zunächst meinen Beitrag

„Nähen einer Applikation mit der Nähmaschine“ anschauen.

Und wer noch mehr über Applikationen wissen möchte, sozusagen den Feinschliff lernen möchte der sollte meinen Beitrag „Tipps und Tricks für eine schöne Applikation“ lesen.

kleine Eule: Schwierigkeitsgrad: ♥♥

IMG_2078kDas schöne bei der Eule ist, sie kann in einem Schritt vorbereitet werden. Das Bügeleisen muss nur einmal angeschaltet werden, zumindest wenn ihr das Herz, die Augen und den Schnabel aus Filz aufnäht.

  1. mit dem Bügeleisen erst den Körper und die Flügel aufbügeln, dann erst die innere Rundung der Flügel, dann den Körper mit einem Zick-Zack-Stich festnähen
  2. Das Herz, das weiße der Augen und den Schnabel nacheinander auflegen und mit einem Gradstich festnähen.
  3. Das schwarz der Augen habe ich aus Filz mit einem Locher ausgestanzt und die Punkte von Hand wie ein Knopfloch angenäht. Die Pupillen können unterschiedlich positioniert werden, je nachdem wie die Eule schauen soll.
  4. In die Pupillen je einen kleinen Lichtpunkt mit weißer Stoffmalfarbe setzen.

Die Eule ist ganz schnell genäht und kann aufgrund ihrer Größe kleine Kosmetiktaschen, Handytaschen, MugRug etc. verschönern. Und obwohl Eulen schon so lange aktuell sind sind sie immer noch sehr beliebt!

Fuchs: Schwierigkeitsgrad: ♥♥〈♥〉

IMG_2079kWenn man die Applikation etwas kleiner braucht, kann man auch gut nur den Fuchskopf applizieren!

  1. Den Körper aufbügeln, die Arme mit Bleistift anzeichnen und mit einem Gradstich (ich nehme dafür einen 3-fach Gradstich) nähen, dann den Körper ringsherum mit einem Zick-Zack-Stich applizieren
  2. Das Halstuch aufbügeln und mit einem Zick-Zack-Stich ringsherum nähen
  3. Der Kopf und die beiden Gesichtsteile (wollweiß) können in einen Schritt, jedoch hintereinander festgebügelt werden, dann erst die Bögen von dem Gesicht mit einem Zick-Zack-Stich nähen, dann den Kopf ringsherum
  4. Das Ohreninnere, die Nase und die Augen (mit dem Locher ausstanzen) werden auf Filz gemacht. Ohreninnere und die Nase auflegen und mit einem Gradstich festnähen. Die Augen von Hand wie ein Knopf annähen.
  5. In die Augen mit Stoffmalfarbe je einen Lichtpunkt setzen.

image_8image_7Diese beiden Beispiele sind von Nadja von Ökolochic. Danke für die beiden schönen Halstücher!

IMG_2014kAuch auf einem Shirt sieht der Fuchs süß aus.

Und jetzt bekommt ihr die Vorlagen, damit ihr gleich loslegen könnt!

Die kleine Eule:

Der Fuchs:

Leider konnte ich euch auch hier nicht so viele Beispiele zeigen. Deshalb würde ich mich über eure Nähergebnisse sehr freuen! Ich wünsche euch viel Spaß mit den Vorlagen. LIEBEVOLLe Grüße Dini.

Tipps und Tricks für eine schöne Applikation

Vor einiger Zeit habe ich schon mal für euch beschrieben wie man Motive auf Stoff appliziert. Das war sozusagen der Grundkurs des applizierens, für alle die noch keine Erfahrungen mit Applikationen haben. Jetzt möchte ich mit Hilfe der neuen Applikationen die ich entworfen habe etwas mehr in die Feinheiten gehen. Damit ihr ein besonders schönes Nähergebnis bekommt sollte man einiges beachten.

IMG_2013kStoffauswahl für eine Applikation:

Über die grundsätzliche Stoffauswahl habe ich schon mal geschrieben, man kann so ziemlich jeden Stoff benutzen. Für Nähanfänger eignen sich besonders Applikationsfilz und Baumwollstoffe. Beim Appliktionsfilz sollte man auf eine feste Qualität achten, die natürlich waschbar ist (also kein Bastelfilz!). Ich nehme Applikationsfilz hauptsächlich für kleine Teile, wie Augen, Nase, Ohrinnere etc. weil man sie mit einem Gradstich annähen kann. Wenn verschiedene Stofflagen überlappend genäht werden, sollten unten drunter möglichst dünne Stoffe (Baumwolle, Jersey), die oberen Stoffe (Nicki, Frottee) dürfen etwas dicker sein. Beim aufbügeln können sich die unteren Stoffe durchdrücken. Wenn man also einen dickeren Stoff unten hat und einen dünneren darüber bügelt, drückt sich er untere Stoff auf der Oberseite durch was nicht schön aussieht. IMG_1999kAuf dem oberen Foto kann man es leider nicht so deutlich sehen. Hier drückt sich der Kragen der aus Nicki ist auf dem Trikotstoff vom Gesicht durch.

Was kann man noch beachten damit die unteren Nähte sich nicht durch die anderen Stoffe drücken?

Eine weitere Möglichkeit um das durchdrücken des Stoffes und der unten liegenden Nähte zu vermeiden ist die Stichdichte zu verringern.

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Alle Stellen die unter anderen Stoff verschwinden werden mit einer geringeren Stichdichte genäht. Am Beispiel des Piraten kann ich es euch verdeutlichen! Ich habe zunächst den Körper ringsherum mit einem Zick-Zack-Stich aufgenäht. Dabei habe ich oben wo das Halstuch aufgebügelt wird die Stichdichte um 2 Positionen (besser wäre 3) verringert. Evtl. vor dem Nähen mit einem Bleistift kleine Makierungen machen, in welchen Bereich die Stichdichte verringert werden muss.

IMG_2002kBei dem Halstuch habe ich dann nur den äußeren Rand mit einem Zick-Zack-Stich genäht und oben einen Gradstich verwendet, weil darüber das Gesicht kommt. Trotzdem haben sich die unterliegenden Stoffe sehr durchgedrückt als ich das Gesicht aus Trikotstoff aufgebügelt habe. Deshalb habe ich den Trikotstoff wieder vorsichtig abgelöst und dann durch Filz ersetzt. Da der Filz dicker ist wie der Trikotstoff fiel es nicht mehr so auf.

Sollte man die Fadenenden einfach abschneiden?

Wenn ich eine Applikation mit einem Zick-Zack-Stich umnähe fange ich wenn möglich am liebsten an einer Ecke an! Wenn es keine Ecke gibt, fange ich meistens unten an und nähe wenn ich wieder am Anfang der Naht angelangt bin etwas darüber. Die Anfangs- und Endfäden werden bei mir grundsätzlich lang hängen gelassen und nach dem Nähen auf die Rückseite gezogen und dort miteinander verknotet. Das sieht schöner aus und der Faden kann nicht wieder aufgehen!

IMG_2100kMan dreht die Näharbeit auf die Rückseite und zieht vorsichtig an dem Endfaden. Dort bildet sich eine Schlaufe, die mit Hilfe einer Stecknadel vergrößert werden kann.

IMG_2105kWenn man weiter an der Schlaufe zieht, kommt der vordere Endfaden heraus und die beiden Fäden können auf der Rückseite verknotet werden. So verfahre ich mit allen Anfangs- und Endfäden!

IMG_2106kEgal mit welchem Stich ich die Applikation genäht habe, die Fäden werden auf die Rückseite gezogen und dort verknotet. So spart man sich das vernähen, was gerade bei einem Gradstich auf einer Applikation nicht schön aussieht.

Muss man die Stoffe auf die man die Applikation näht verstärken?

Wenn ich eine Applikation auf Filz nähe, weil ich sie verschenken möchte oder noch nicht weiß was ich damit verschönern möchte dann braucht kein Vlies zur Verstärkung unter die Arbeit gelegt werden. Der Filz ist formstabil, eben extra für Applikationen gemacht! Wenn ich aber z.B. ein Kissen machen möchte und habe einen Baumwollstoff zurecht geschnitten, ist es sinnvoll ein abreißbares Vlies dahinter zu legen. Sobald man das erste Schnittteil appliziert hat ist das Vlies fixiert. Nach dem applizieren kann das Vlies wieder entfernt werden! Das Vlies verhindert das sich der Stoff durch das applizieren zusammenzieht. Je nach Größe der Applikation kann man den Stoff auch in einen Stickrahmen spannen, dann kann er sich auch nicht zusammen ziehen.

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Bei Jerseystoff und allen anderen elastischen Stoffen sollte bevor appliziert wird ein selbstklebendes Vlies verwendet werden welches hinterher einfach wieder abgezogen werden kann. Dadurch bekommt der Stoff Stabilität und verzieht sich beim nähen nicht.

Wie bringe ich Gesichter und Augen auf?

Um einer Figur oder einem Tier Ausdruck zu verleihen ist der Ausdruck der Gesichter sehr wichtig. Bei menschlichen Figuren, wo das Gesicht in hautfarbe aus Trikotstoff oder Filz appliziert wird ist es am leichtesten das Gesicht mit Stoffmalfarbe aufzumalen. Sollte man mit dem malen von Gesichtern noch keine Übung haben, malt man sie mit Bleistift (8B) vor dem annähen auf. Es können auch zunächst einige Malübungen auf ein Blatt Papier gemalt werden. Dazu die Umrisse des Gesichts auf ein Blatt Papier übertragen und dann Augen, Nase und Mund aufmalen.

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Wenn die Applikation fertig genäht ist, kann dann mit einem Stecknadelkopf (für die Augen) und einer Schreibfeder (für Nase und Mund) das Gesicht aufgemalt werden. Stoffmalfarbe in schwarz und weiß ist ausreichend! Wer sowieso damit arbeitet kann auch noch braun für evtl. Haare verwenden und rot für den Mund. Nach dem trocknen werden dann ins schwarz der Augen weiße Lichtpunkte gesetzt. Die Lichtpunkte lassen den Blick erst lebendig werden.

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Wer keine Stoffmalfarbe zur Verfügung hat oder bei Flauschstoffen wie Nicki, Cord oder Frottee sollte das Gesicht genäht werden. Bei sehr langen Fasern sollte zusätzlich Avalon Film aufgelegt werden. Man kann das Gesicht auch direkt auf die Folie malen, dann nähen und die Folie abziehen. Reste können ausgewaschen werden!

IMG_2003kBei dem Frosch habe ich die Nasenlöcher und den Mund genäht. Die Nasenlöcher habe ich von Hand genäht, weil es einfacher ist. Den Mund habe ich mit einem Gradstich mehrmals übernäht. Es sieht auch schön aus wenn man dabei nicht ganz genau immer auf einer Linie bleibt.

Wenn die Augen größer sind dann appliziere ich sie mit Filz mit einem Gradstich! In die Pupillen kommt immer ein weißer Lichtpunkt mit Stoffmalfarbe. Wenn man keine Stoffmalfarbe hat kann man auch mit weißem Nähgarn, Lichtpunkte aufsticken!

Wie näht man sehr kleine Teile auf?

Wer noch nicht so viel Übung mit der Nähmaschine hat, kann die kleinen Teile vielleicht besser von Hand aufnähen, in gleichmäßigen kleinen Stichen. Dabei mache ich an den Nähgarnfaden keinen Knoten, sondern ich lasse den Faden ein Stück hängen und verknote Anfangs- und Endfaden am Schluß miteinander. Augen die ich mit einem Locher ausgestanzt habe, werden von Hand wie ein Knopf angenäht. Man kann sie aber auch mit Textilkleber aufkleben.

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Wenn ich wie bei der Eule kleine Teile wie Augen, Schnabel und Herz aufnähen muss, mache ich das mit einem Gradstich (lieber nicht mit einem Zickzack-Stich), die Stichlänge reduziere ich, damit ich schöne kleine Stiche habe. Damit mir der Filz beim nähen nicht verrutscht da er nicht mit Vliesofix aufgebügelt wird, lege ich ihn auf und halte ihn beim losnähen erst mit einer kleinen Schere etwas fest.

Wie bekommt man Spitzen sauber appliziert?

Eine besondere Herausforderung beim applizieren sind die Richtungswechsel. Damit die ordentlich werden gibt es einiges zu beachten. In meinem ersten Beitrag über Applikationen habe ich schon mal ausführlich anhand eines Sterns erklärt wie es geht.

Für alle die schon etwas Erfahrung im nähen und applizieren haben möchte ich mich nochmal mit den Spitzen genauer befassen. Bei meinen Applikationen habe ich mehrere Blätter appliziert. Nach dem ersten Blatt war ich mit dem Ergebnis nicht sehr zufrieden und habe etwa herumprobiert. Ich wollte es hinbekommen wie es die Stickmaschine macht, das die Zickzack-Naht schmaler wird und es so eine schöne Spitze gibt. Nach einigen rumprobieren hat es dann ganz gut funktioniert.

IMG_2062kIch habe die Breite des Zickzack-Stichs zu Beginn auf 0.5 eingestellt (normal steht er auf 3.0), also ganz schmal. Dann habe ich begonnen zu nähen, ganz langsam der erste Stich ist rechts. Ich habe immer zweimal hin und her genäht (heißt die Nadel sticht im Wechsel 2x links und 2x rechts ein), wenn die Nadel nach zwei Stichen rechts eingestochen hat habe ich den Stich auf 1.0 hochgestellt. Habe zwei Mal hin und her genäht, als die Nadel wieder rechts eingestochen hat habe ich den Stich auf 1.5 hochgestellt usw. bis ich wieder bei der Stichbreite von 3.0 war. Am Ende des Blattes geht der Vorgang dann rückwärts, die Stichbreite wird von 3.0 immer mit 2 Stichen Schrittweise verkürzt, bis man am Ende des Blattes bei 0.5 ankommt. Die Schwierigkeit am Ende des Blattes ist wann man anfängt die Stichbreite zu reduzieren. Ich habe es etwa 0.5cm von der Spitze entfernt angefangen. Auch hier wird die Stichbreite reduziert wenn die Nadel rechts im Stoff steckt. Ich weiß nicht ob das zu verstehen ist. Eigentlich ist es nicht schwer, erfordert nur etwas Übung und wichtig ist das man sehr langsam näht. Evtl. muss man auch das Handrad zur Hilfe nähen, wenn man es mit dem Pedal nicht so gut hinbekommt.

IMG_2051kBei dem Feuerstrahl der Rakete sieht man es auch gut wie sich die Stichbreite reduziert!

Es gibt sicher noch mehr Tipps und Tricks, aber mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ich hoffe ihr habt hier einiges gelernt, soweit ihr alles verstanden habt. Es ist immer wieder eine große Herausforderung, Nähschritte theoretisch in Worte zu packen! LIEBEVOLLe Grüße Dini.

Applikation Pirat und Wichtel

Heute kommen für euch neue Applikationen, zwei verschiedene Piraten und ein Wichtel. Da ich mit dem ersten Piraten nicht ganz zufrieden war, habe ich noch etwas geändert. Ihr dürft selber entscheiden welcher euch besser gefällt! Ihr könnt die Applikationen vergrößern, ich rate nicht sie zu verkleinern (wenn nicht mehr als 20%), weil das applizieren dann schwierig wird und die Ergebnisse unansehnlich. Ihr könnt von meinen Vorlagen für euch privat Applikationen herstellen, sie auch auf Kissen, Taschen, Kleidung etc. aufnähen und verschenken. Wenn ihr die Fotos im Internet zeigt, weist bitte auf meinem Blog hin! Eine gewerbliche Nutzung ist ausdrücklich verboten!

Wer noch keine Applikation genäht hat sollte sich zunächst meinen Beitrag

„Nähen einer Applikation mit der Nähmaschine“ anschauen.

Und wer noch mehr über Applikationen wissen möchte, sozusagen den Feinschliff lernen möchte der sollte meinen Beitrag „Tipps und Tricks für eine schöne Applikation“ lesen.

Pirat 1: Schwierigkeitsgrad: ♥♥♥

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Bei diesem Pirat ist das Gesicht oben und die anderen Stofflagen darunter. Ich wollte das Gesicht ursprünglich aus Trikotstoff machen, aber die unteren Lagen haben sich sehr durchgedrückt. Deshalb habe ich es dann aus Filz gemacht.

  1. Körper aufbügeln, Arme mit Bleistift dünn anzeichenen, Arme absteppen, Körper mit Zick-Zack-Stich nähen
  2. Halstuch aufbügeln, ringsherum mit Zick-Zack-Stich aufnähen
  3. Kopftuch mit Hilfe des Gesichts richtig positionieren. Gesicht wieder zur Seite legen, Kopftuch aufbügeln, ringsherum mit einem Zick-Zack-Stich aufnähen, den Knoten und die Tuchenden absteppen
  4. Gesicht aus Filz auflegen (ich bügel es nicht mit Vliesofix fest) ringsherum mit Zick-Zack- oder Gradstich annähen
  5. Gesicht mit Bleistift dünn vormalen, dann mit der Nähmaschine aufnähen oder mit Stoffmalfarbe aufmalen
  6. nach dem trocknen in die Augen noch Lichtpunkte setzen

IMG_2019kPirat 2: Schwierigkeitsgrad: ♥♥♥

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Hier konnte ich das Gesicht mit Trikotstoff applizieren. Der Trikotstoff liegt unter den anderen Schichten. Dafür mussten bei dem Gesicht die Ohren weichen.

  1. Körper aufbügeln, Arme dünn anzeichnen, Arme absteppen (ich nehme dazu einen 3fach-Gradstich), dann mit einen Zick-Zack-Stich ringsherum applizieren
  2. Das Gesicht aufbügeln, mit einem Zick-Zack-Stich umnähen, den Hals dabei auslassen. Den Hals dann mit einem Gradstich absteppen.
  3. Halstuch und Kopftuch können gleichzeitig aufgebügelt werden, beide Teile nacheinander mit einem Zick-Zack-Stich festnähen
  4. Beim Kopftuch den Knoten und die Tuchenden absteppen.
  5. Gesicht mit einem Bleistift dünn aufmalen, dann nähen oder mit Stoffmalfarbe aufmalen
  6. bei den aufgemalten Augen mit weiß Lichtpunkte setzen
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Der Schnitt des Rucksacks heißt Lieselotte, wenn ihr unten dem Link folgt kommt ihr zur Webseite.

2014-10-07_13.40.47Diese Nähbeispiele sind von Janet vom  Knöpflekistchen. Dieser tolle Piratenrucksack wurde nach einem Freebook von Liebeling genäht. Bei Florentine auf dem Blog gibt es ganz viele tolle Freebooks. Danke Janet für das schöne Beispiel!

Wichtel: Schwierigkeitsgrad ♥♥♥

IMG_2077kDer Wichtel ist nicht so schwierig, zumindest wenn man die Punkte auf der Mütze weglässt. Sie können gegen einen gepunkteten oder gestreiften Stoff ersetzt werden. Natürlich kann man die Mütze auch unifarben machen!

  1. Die Applikation wird von unten nach oben gearbeitet. Zunächst den Kragen aufbügeln und mit einem Zick-Zack-Stich festnähen
  2. Das Gesicht aufbügeln und mit einem Zick-Zack-Stich aufnähen
  3. Die Mütze aufbügeln und ringsherum mit einem Zick-Zack-Stich aufnähen, die Punkte aus Filz werden mit einem Gradstich genäht
  4. Das Gesicht mit Bleistift dünn aufmalen und aufnähen oder mit Stoffmalfarbe aufmalen
  5. Lichtpunkte mit weißer Stoffmalfarbe in das schwarz der Augen setzen

Wenn der Wichtel noch einen Körper haben soll, kannst du den Piratenkörper nehmen, dann evtl. den Kragen etwas schmaler schneiden. Oder den Kragen durch das Halstuch ersetzen.

IMG_2017kDamit ihr nun auch loslegen könnt, kommen hier die Vorlagen!

Pirat 1 mit Ohren:

Pirat 2 ohne Ohren:

Wichtel:

Leider konnte ich euch hier nicht so viele Beispiele zeigen. Deshalb würde ich mich über eure Nähergebnisse sehr freuen! Ich wünsche euch viel Spaß mit den Vorlagen. LIEBEVOLLe Grüße Dini.

Applikation Frosch und Rakete machen den Anfang

Es ist schon spät, aber wie versprochen gibt es die ersten Applikationen! Für den Anfang habe ich den Frosch und die Rakete ausgesucht. Zu jeder Applikation gibt es Hinweise wie sie am Besten appliziert werden. Ihr könnt die Applikationen vergrößern, ich rate nicht sie zu verkleinern, weil das applizieren dann schwierig wird und die Ergebnisse unansehnlich. Ihr könnt von meinen Vorlagen für euch privat Applikationen herstellen, sie auch auf Kissen, Taschen, Kleidung etc. aufnähen und verschenken. Wenn ihr die Fotos im Internet zeigt, weist bitte auf meinem Blog hin! Eine gewerbliche Nutzung ist ausdrücklich verboten!

Wer noch keine Applikation genäht hat sollte sich zunächst meinen Beitrag

„Nähen einer Applikation mit der Nähmaschine“ anschauen.

Und wer noch mehr über Applikationen wissen möchte, sozusagen den Feinschliff lernen möchte der sollte meinen Beitrag „Tipps und Tricks für eine schöne Applikation“ lesen.

Frosch: Schwierigkeitsgrad: ♥♥

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Ich wollte einen etwas verträumt wirkenden Frosch, deshalb ist der Kopf etwas schief und die Augen gucken nach oben.

  1. Körper aufbügeln, Arme mit einem 3-fach-Strechstich nähen, dann ringsherum mit dem Zick-Zack-Stich applizieren
  2. Halstuch aufbügeln, mit Zick-Zack-Stich aufnähen
  3. Kopf aufbügeln, mit Zick-Zack-Stich aufnähen
  4. Mund und Nasenlöcher mit einem Bleistift aufmalen
  5. Augen aus Filz mit einem Gradstich aufnähen
  6. Mund und Nasenlöcher mit einem Gradstich nähen
  7. ins schwarze der Augen mit Stoffmalfarbe einen Lichtpunkt setzen

IMG_2016kFertig ist der kleine freche Frosch! Natürlich kann man auch nur den Kopf applizieren, oder den Kopf nur mit dem Halstuch.

2014-10-09_19.23.07Janet von der Knöpflekistchen hat diese Applikation ausprobiert, sie hat sie ganz aus Applikationsfilz genäht

image_9Nadja von Ökolochic hat den Frosch auf Halstücher genäht.

image_6Sie hat dafür verschiedene Baumwollstoffe benutzt.

Rakete: Schwierigkeitsgrad: ♥♥♥

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  1. das Feuer (orange) aufbügeln, vorher die genauer Position bestimmen, mit einem Zick-Zack-Stich applizieren
  2. die Düsen (grau) aus Filz mit einem Gradstich annähen
  3. Raketenkörper (blau mit Sternen)aufbügeln, mit Zick-Zack-Stich applizieren
  4. Fenster (grau) aus Filz mit einem Gradstich aufnähen
  5. Raketenspitze (rot) aufbügeln, mit einem Zick-Zack-Stich aufnähen
  6. 3 Flügel (blau gestreift) aufbügeln und mit einem Zick-Zack-Stich applizieren

2014-10-07_13.40.23Eine Rakete von Janet aus Filz appliziert.

RaketeDiese Rakete ist von Christina von Rudikäferchen mit einem Gespenst auf dem Weg ins All!

Rakete DanielaDieses tolle Taschenbeispiel ist von Daniela von LeoLou. Sie wird am 16.11.2014 in Bellersen beim Weihnachtsmarkt ausstellen. Wer also mehr von ihr sehen möchte sollte unbedingt hinfahren!

Natürlich muss man sich nicht an die vorgegebene Nähreihenfolge halten, manche Nähschritte können auch getauscht werden. Seit kreativ und gestaltet wie ihr es wollt. Damit ihr nun loslegen könnt bekommt ihr hier die Vorlagen:

Frosch:


Rakete:

Vielen Dank an meine Probenäherinnen für die schönen Näharbeiten! Wenn ihr mir Fotos von euren fertigen Applikationen schickt freue ich mich darüber, vielleicht ergibt sich dadurch mal eine Zusammenarbeit für Probenäharbeiten!

LIEBEVOLLe Grüße und viel Spaß Dini.

Elefanten-Applikation Vorlage

Hier kommt wie versprochen eine Vorlage für eine Applikation als Elefant. Die Vorlage habe ich gemalt und ausgetüftelt. Ich gebe sie euch zur freien Verfügung. Gerne dürft ihr damit euer Genähtes verschönern, jedoch nur für den privaten Gebrauch. Die Applikation darf nicht für gewerbliche Zwecke verwendet werden! Ihr könnt die Applikation auch vergrößern oder verkleinern. Die normale Größe ist 13,5 x 8,5cm ohne Schwanz.

IMG_0729kMaterial:

  • Stoffreste
  • Applikationsfilz waschbar in weiß oder einer passenden Farbe
  • Vlisofix
  • Bügeleisen
  • Bleistift, Schere
  • Nähmaschine, Nähgarn

Zunächst müsst ihr euch die Vorlage ausdrucken (am Besten auf dickeren Papier) und die einzelnen Teile ausschneiden. Dann sucht ihr euch Stoffreste aus, die etwas größer sind als die einzelnen Teile. Auf die Stoffrückseite bügelt ihr Vlisofix.

IMG_0726kDie einzelnen Teile werden dann seitenverkehrt auf das Vlisofixpapier übertragen. Soll der Elefant wenn er fertig ist nach links gucken, muss er zur rechten Seite hin aufgemalt werden. Soll er nach rechts gucken, malt ihn zur linken Seite hin auf. Zum Aufmalen nehme ich gerne einen weichen Bleistift. Dann die einzelnen Teile ausschneiden, dazu keine Stoffschere benutzen, da auf dem Vlisofix noch eine Papierschicht ist. Legt euch ein Stück Applikationsfilz zurecht (ihr könnt die Applikation aber auch direkt auf den Stoff nähen). Zieht die Papierschicht ab und legt alle Teile einmal zur Probe übereinander.

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Dann überlegt ihr wie die Teile nacheinander genäht werden müssen. Bei dem Elefant erst der Schwanz, dann der Körper, das Herz, das Ohr und zum Schluß das Auge. Ich bügele den Körper und das Herz gleichzeitig auf. Dann nähe ich den Schwanz mit einem 3-fach-Gradstich, er kann aber auch mit einem normalen Gradstich genäht werden. Dann sollte man mehrfach über die Naht nähen, damit es auch auffällt. Ich habe den Schwanz frei Schnauze genäht, man kann ihn aber zunächst auch dünn mit einem Bleistift aufmalen.

Dann habe ich den Körper genäht. Hier habe ich einen Zick-zack-Stich (Breite 3.0, Stichdichte 0.7). Ich habe die Stichdichte nicht so dicht gemacht, das ist sicher Geschmacksache. Danach wurde das Herz genäht (hier betrug die Breite 2.5). Man könnte hier auch einen Gradstich nehmen, dann würde der Stoff an den Rändern etwas ausfransen. Als nächstes wurde das Ohr aufgebügelt und genäht.

IMG_0738k Das Auge wollte ich erst mit Stoffmalfarbe aufmalen, dann habe ich es aber doch genäht. Dazu habe ich zunächst ein Stück Filz genommen und ein Auge Probe genäht. Dazu habe ich mit einer Stichbreite von 2.0 angefangen, dann auf 2.5 erhöht, weiter auf 3.0 erhöht und dann Schrittweise wieder zurück. Es lohnt sich das zunächst auszuprobieren. Das Auge habe ich auf dem Stoff mit Bleistift angezeichnet und dann genäht. Die Fäden habe ich hängen lassen.

IMG_0741k Die Vorderen Fäden mit der Nadel nach hinten gezogen und auf der Rückseite verknotet. Wer es so nicht machen möchte kann es mit schwazer Stoffmalfarbe aufdrucken, schwarzen Filz mit einer Lochzange ausstanzen und mit Textilkleber aufkleben oder es von Hand aufsticken.

Danach wird der Elefant wenn er auf Filz gestickt wurde mit einem Rand von ca. 3mm ausgeschnitten. Danach kann er auf ein beliebiges Objekt aufgenäht werden.

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Ich hoffe ihr habt alles so weit verstanden. Sollten Fragen entstehen könnt ihr euch bei mir melden. Über Fotos von euren Nähprojekten freue ich mich immer. Viel Spaß beim Nähen!