Grundlagen knooking

Ich habe schon ein bisschen was über knooken geschrieben, auch zwei Müztenanleitungen eingestellt. Anhand der Suchbegriffe die auf meinen Blog führen, sehe ich das oft nach knooken gesucht wird. Deshalb möchte ich versuchen euch ein paar Grundlagen zu beschreiben. Ich habe Fotos dazu gemacht, wobei ein Foto beim Häkeln/Stricken/knooken einfach schwer zu verstehen ist, ein Film wäre leichter zu verstehen.

IMG_9811kEs gibt unterschiedliche Knooking-Nadeln oft gibt es sie im zweier Pack. Es gibt sie aus Bambus oder Metall, was sicher eine Geschmackssache ist. Ich liebe Bambusnadeln, auch als Strick- oder Häkelnadeln. Sie fühlen sich in den Händen ganz warm und leicht an. Das besondere an den Knookingnadeln ist das Loch am Ende der „Häkelnadel“. Dort wird ein langer Faden durchgezogen, bei manchen Knookingnadeln ist ein Faden dabei, bei anderen nicht. Geeignet als Fäden sind gewachste Baumwollfäden oder Satinkordeln, wer sowas nicht zur Hand hat kann auch einen starken Wollfaden nehmen, am besten aus Baumwolle. Man kann sie sich in unterschiedlichen Längen zurecht schneiden, je mehr Maschen man aufnimmt je länger sollte der Hilfsfaden sein! Bei den Satinkordeln können die Enden mit einem Feuerzeug verschmolzen werden, so lassen sie sich leichter in die Knookingnadel fädeln und ribbeln sich nicht auf.

IMG_9812kZunächst wird mit einer Luftmaschenkette wie beim Häkeln begonnen. Hier endet die Ähnlichkeit zum Häkeln auch schon, danach wird gestrickt.

IMG_9813kJetzt wird aus jeder Luftmasche eine Masche herausgeholt bis alle Maschen auf der Knookingnadel liegen. Zum Ausprobieren kann man mit 20 Maschen anfangen, die passen auch auf die Knookingnadel. Wenn man nachher mehr Maschen hat rutschen sie beim Aufnehmen auf den Hilfsfaden.

IMG_9828kHier 20 Maschen auf der Knookingnadel. Als nächstes werden die Maschen auf den Hilfsfaden geschoben, am Ende sollte noch etwa 15cm Faden herunterhängen.

IMG_9829kDann wird die Arbeit gewendet, wie beim Stricken damit der Arbeitsfaden an der rechten Seite ist.

IMG_9831kDie linke Hand hält den Hilfsfaden samt Maschen und den Arbeitsfaden fest. Die rechte Hand führt die Knookingnadel. Die rechten Maschen sind sehr einfach, die Knookingnadel gerade durch die Masche schieben und den Faden durchholen. Diesen Vorgang immer wiederholen. Die Maschen bleiben auf dem Hilfsfaden. Der Vorteil hierbei ist eine Masche kann nicht verloren gehen, der Nachteil wenn man eine Masche ausversehen überknookt geht sie wenn der Hilfsfaden herausgezogen wird verloren. Aber keine Angst sie kann wieder hochgeholt werden. Immer schön darauf achten das alle Maschen geknookt werden.

IMG_9839kDie linken Maschen sind etwas schwieriger, oder sagen wir kniffliger! Die Knookingnadel holt sich die Masche von hinten geht hindurch und holt sich den Faden der vor der Nadel liegt.

IMG_9840kDer Faden wird von vorne nach hinten durch die Masche geführt. Ich weiß nicht ob das verständlich ist! Da der Hilfsfaden im Gegensatz zu einer Stricknadel flexibel ist, kann man ihn sich so hinbiegen wie man es möchte. Die linken Maschen brauchen einfach etwas Übung. Ich habe mich da am Anfang echt schwer getan, aber jetzt sind sie kein Problem mehr. Wem die linken Maschen ganz und gar zu schwierig sind der knookt einfach in der Rund und kann so nur rechte Maschen knooken! ; )

IMG_9844kWenn alle Maschen links geknookt wurden sieht es so aus, zwischen den Maschen sieht man den Hilfsfaden durchblinzeln.

IMG_9845kUnd bevor die Arbeit gewendet wird muss der Hilfsfaden herausgezogen werden. Wichtig es ist der untere Faden. Dann die Arbeit wenden und die Maschen von der Knookingnadel auf den Hilfsfaden ziehen am Ende genug Hilfsfaden hängen lassen wenn linke Maschen dran sind dann deutlich mehr. Bei linke Maschen wird der Endfaden beim knooken immer kürzer, also zwischen durch kontrollieren das noch genug Hilfsfaden herunterhängt, sonst rutscht er aus den Maschen heraus.

Ich werde diese Grundlagen noch ein bisschen weiter ausbauen, z.B. zeigen wie in der Runde geknookt wird, wie man Maschen zusammenknookt (abnimmt) oder auch wie man verzopft und das ganz ohne Hilfsnadel!

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